Mittwoch, 18. November 2009

Anmerkung zur tieferen Bedeutung eines Gedichtes

Vielleicht ist es das? Der Text gleicht dem Schwarm. Ihm zu unterstellen, dass er etwas Bestimmtes darstellen wolle, dass er auf etwas Konkretes hinaus wolle, wäre blödsinnig. Dennoch... Es sieht aber so aus (es muss so aussehen)!

Kommentare:

  1. er kann nichts bestimmen, der schwarm; nichts unter diesen witterungen auch. er scheint spielzeug für das, das ihn da bewegt. allerdings: zu halten versucht er, irgendwie. und den betrachter erinnert es, rührt es an. er senkt seinen blick auf grund.

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  2. weshalb zerbrichst du dir so den kopf darüber, was ein gedicht will, was es bezwecken soll... (das geht ganz schön die runde.) verkopfe da nicht zu sehr. atme, und lass mich wissen durch ein gedicht, dann und wann, wie dir der atemzug schmeckte, wo er traf.

    ich hoffe, du bist und bleibst gesund in diesen grippealarmtagen.

    sei umarmt.

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  3. Hi!

    Danke für Deine zahlreichen Kommentare hier auf unserem Wortwerk-Blog! Ich wünschte, auch meine internetscheuen Wortwerker würden die Kommentarfunktion (und überhaupt den Blog!) mehr nutzen...

    Gehört es nicht dazu, das Gedankenmachen? Es gibt vorherrschende Vorstellungen darüber, was ein Gedicht ist. Vorstellungen, unter denen es Gegenwartslyrik schwer hat, wahrgenommen zu werden. Dagegen schreibe und denke ich an.

    Sonst alles gut hier, bisher keine Grippe! :-)

    Alles Liebe

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  4. guten morgen,

    sicher, es gehört auch dazu, das gedankenmachen. ich glaube aber nicht, dass es gegenwartslyrik aus dem grunde einer undefinierbarkeit von gedichten schwer hat. das sehe ich etwas anders. das scheint mir auch ein wenig, durch solche diskussionen unnatürlich am leben erhalten zu werden, aufgebauscht zu werden.

    freue mich zu lesen, dass ihr verschont geblieben seid von dieser ausschwärmenden grippewelle! bei uns krankten die kinder schon.

    liebe grüße,
    connie

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