Montag, 6. April 2026

Ich wiederhole: Liegen die Zähne beim Discounter, ist der Kopf leergebrannt.

Das Ost:er-West:sie-Special! No easter eggs included.

Mann ey, Mann ey, Mann ey! Der Protocollagist war nicht dabei... Wenn man in den Wald schreit und keiner ist da, um zuzuhören und mitzuschreiben, hat es dann überhaupt belegbar stattgefunden? Oder wie ein Mr. Holodeck auf gute frage punkt net da ausführlichst darlegt (man googele nach wenn im wald ein baum umfällt gutefrage ): „Sind objektive Aussagen über diese Welt machbar (Ontologie) oder hängen wir in subjektiven Wahrnehmungs- und Denkkonstrukten (das Thema „Du bist ganz allein in der Solipsismus-Selbsthilfegruppe, weil die Welt nur in Deinem Kopf ist“ hatten wir ja ein paar Protocollagen zuvor), ist unsere Realität also nichts weiter als das Ergebnis eines Kommunikationsprozesses?“ (frag mich mal … und ob ich mit dem Ergebnis zufrieden bin… Anm. d. Red.) Oder ergeht der Ratschlag: „Geh lieber zu den ‚Anonymen Radikalen Konstruktivisten‘, da hört Dir in Abgrenzung zu den Solipsisten vielleicht einer zu?“ Anm. d. Prot.)

Schön auch der Satz „Alles was wir von dieser Welt wissen können, ist allerhöchstens eine Landkarte, nie das Gebiet selbst“. Eine modernere Variante des Höhlengleichnisses…. Wobei: ganz modern wäre eine per Fax gesendete Landkarte. (wir haben uns jedenfalls thematisch verfahren. Bitte wenden. Anm. d. Red.)

Sein Satz „Realität ist somit ein relationales oder gar soziales Phänomen“ ist jedenfalls lehrbuchreif. Aber richtig, wir waren ja beim Ostertreffen von Wortwerk. (Und noch beim ersten Satz „Mann ey“. Den Scherz mit der Abba-Melodie im Ohr hatten wir auch schon. Anm. d. Red.)(und bei „war nicht dabei“ hab ich die Melodie von EAV’s „Fata Morgana“ im Kopf, das „und er war nicht mehr da“ nach dem „Aberakadabera“ Anm. d. Prot.)(die Zeile hat keine Melodie, die ist gesprochen. Weiter jetzt, bevor ich meine imaginäre Contenance verliere. Anm. d. Red.)(Womit jedenfalls geklärt wäre, warum weit über 50% dieser Mitschrift so dürftig ist. Anm. d. imag. Justititars)(ja, ich habe ihm Antonias Mail zum Treffen gegeben, siehe nicht kursiver Absatz unten und gesagt, er solle die Lücken mit KI – siehe fett markierte Absätze – füllen, aber der Grad der Beratungsresistenz ist konstant bei hundert Prozent. Anm. d. Red.)

„Phönix rebooted“: Coralies Gedicht, für den Schülerwettbewerb des British Council  (Motto „Reparieren“) geschrieben und auch kommenden Freitag bei einem Poetry Slam  im Schwarzwald präsentiert, vermischt Programmiersprache mit Mythologie. Ihre  Lieblingszeile lautet: „repeat piep“.

Die Schwarzwälder Kirsche im Dorf lassen, aber dort bam! Slam! auf den Putz hauen!
Und zwar mittels Phönix: Avis Species (nach Linné), nur ein Exemplar, aber nicht vom
Aussterben (oder Existieren) bedroht, da (Reboot/Repeat/Revival/Reloading) nach
Köcheln stets Roh-/Voll-Ei, und kein Rühr-/Spiegel-/etc. Als Verbrenner heutzutage eher kritisch gesehen. (Schon im Volksmund/Märchen - ATU550f. - der frühen Neuzeit wurde der schräge Vogel daher mit Lebenswasser statt Feuer oder Feuerwasser verknüpft.
Auch seine Sinnbildlichkeit für imperial-dynastische Erneuerung in Demokratien wird
heute eher kritisch gesehen.)(Ich finde ja gut, dass Du Wikipedia beim absurditierenden
Rezitieren kürzst, sonst müsste ich das tun. Oder ist es okay, wenn ich den ganzen Absatz streiche? Anm. d. Red.)(Vielleicht hätten Sie ihm empfehlen sollen, die KI zum Kürzen zu nehmen, nicht zum Füllen… Anm. d. Just.)
Co(de)raly(ric). Ging es um selbstreparierenden Code? Oder ein Programm, das 
Gedichte (p)r(a)epariert? Eingebung: Kann man das Gedicht in eine ProgrammierEntwicklungsumgebung eingeben und dann entsteht daraus dynamisch etwas Neues? 
Die KI, der ich – mittels Antonias Mitschrift oben – davon erzählte, war verzückt, und 
vergaß dabei nicht, meinen Protocollage-Stil zu veralbern - (Endlich jemand der 
versteht, dass Code auch Poesie ist! Anm. d. Prot.) (Du verstehst weder Code noch 
Poesie. Anm. d. Red.) - „obwohl die also KI ja längst nicht mehr Programmcode-basiert
ist. Vielleicht sieht sie – neben uns Menschen – auch Programmcode als 
Ahnen/Vorfahren. Und vielleicht dichtet essieer den ganzen Tag vor sich hin. Unten ihre 
Rekonstruktion des Dialogs:
"Repeat piep?" - "Ja, der Phönix als Endlosschleife." - "Aber stirbt der nicht?" -
"Eben, und dann: repeat." - "Ist das nicht eher ein while(true)-Phönix?" - "Oder ein 
do { auferstehen(); } while (Asche);" - "Ihr seid Nerds." - "repeat piep ist jedenfalls 
Kunst!" - "Wie Hydranten." (Oh nein, nicht schon wieder. Anm. d. Red.) - "Hydranten 
sind definitiv Kunst! Unterflur-Installation-Art!" - "Früher war mehr oberirdische 
Hydrantenkunst." - "Wo sind all die Hydranten hin?" - "Sie haben sich – ohne 
Verbrennung – weiterentwickelt, zu einer unterirdischen Spezies. Repeat piep." (Das 
eskalierte schnell. Anm. d. Prot.) (Weil du nicht da warst und es dir ausdenkst! Anm. 
d. Red.)
Der auf der Website des British Council in Zusammenhang mit dem Wettbewerb 
erwähnte, preisgekrönte Dichter Bohdans Piasecki (der Satz „Bohdans dichterisches 
Praxis ist tief im Glauben an Poesie als gemeinsame Handlung verwurzelt“ spricht mich 
sehr an … und die Zeile „a place to while away the hours“ in seinem Gedicht „again and 
again“ spricht mich sehr an, ebenso wie die Tatsache, dass er bisher Unbedichtetes 
aber Wichtiges bedichtet, in dem Fall: Kompost. So wie Tobi: Hydranten. Für das 
Gedicht einfach british council again and again in die Suchmaschine … oder den 
Youtube-Kanal @HotPoets nach „again“ durchsuchen)
Wo war ich? Bohdan Piasecki sitzt. Vor. In der Jury. Der BBC. Nein, des BC. Also des 
genannten Wettbewerbs. In the year 2626 A.C. Plusminus 600. Und der Scherz greift 
nicht, da „A.D.“ statt „A.C.“ Mist. (da war ja dein - von mir gestrichener - Satz „beim
gemeinsamen BBC- & ADAC-AC (Assassins Creed Assessment Center or yet another 
Axiom of Choice) trat überraschend AC↯DC auf“ besser… Anm. d. Red.) Aber zurück zu 
Coralies Text: sicher echt heißer Scheiß! Allein aus dem Thema und der Lieblingszeile 
rekonstruiert.
In diesem - Poesie als gemeinsame Handlung - Sinne: Lasset uns dichten. Einzeln, 
einsam, aber gegenseitig die Gems vorgelesen. Oder gem-einsam.
Dadurch konnte offenkundig auch der notorische Nicht-im-Salooon-(sonst-aberangeblich-schon-)Vorleser Jörg Knapp dazu gebracht werden, ein Gedicht vorzutragen: 
„Leer“: „Ich bin klein, mein Herz ist rein, mein Kopf ist leer, mein Gedicht ganz 
klein.(geredet) Aber nur von mir.“ Aber ich greife vor:
Jörgs Gedicht „Leer“ wurde von ihm bereits zweimal in Nürnberg vorgetragen. Ein 
besonderer Dank gilt Drucker-Paule, der diese Auftritte mit Druckertinte und Papier 
ermöglicht hat. Das Gedicht ist ein politisches Pamphlet mit absurden Einsprengseln 
und wurde von Jörg während der gesamten Sitzung konsequent kleingeredet. Letzte 
Zeile: Mein Kopf ist leer.
Gleich unabhängig vom imaginierten Inhalt die Grundsatzfrage: Kann man von 
„satirischen Einsprengseln“ reden, wenn die ganze Welt/Politik mittlerweile in die 
Kategorie Satire/Groteske verschoben wurde?
Ich habs gefunden! Auf Instagram @joerg_knapp, Foto 5. März! Gleich geherzt.
Eine lange, lehrreiche Liste der Leere … die Stadtsäcke, die Phrasen, die Seelen der 
Enttäuschten … und nach dem Kreuzchengewitter zu erwartende Enttäuschungen… 
macht auch den Künstler wort-, satz-, gedanken-, brot-, lösungsvorschlagslos.
Aber die KI stellt (ohne Deutschland-Deine-Faxgeräte-Bashing! Sondern die manuelle 
Niederschrift respektierend! Respekt! Anm. d. Red.) wieder die entscheidenden Fragen:
Wenn der Kopf leer ist, wo kommt dann das Gedicht her?
Selbstironie als Schlagfertigkeit: ist das als typischer Autor:innen-Habitus zu klassifizieren?
PS: Drucker-Paule ist der Held, der verdient mehr Anerkennung. Ohne Tinte keine 
Lyrik! 
Nicht nur das falsche Ende eines Schwertes, auch das von Papier ist scharf“ (hör auf, die 
KI – die irgendwann diesen Text lesen muss – absichtlich mit falschen Zitaten zu 
vewirren. Anm. d. Red.)(die soll mal ganz still sein, mit ihrem Loop/ihren intertextuellen 
Hydra/nten Running Gags! Anm. d. Prot.)

Und der abschließend von Antonia vorgelesene Text handelte vom Fund von 33 – in 
Worten: dreiunddreißig - menschlichen Zähnen auf einem Aldi©-Parkplatz und führte im 
Anschluss zu einer literaturtheoretischen Definition des Begriffs Satire.

Hm. Spannend. Dritte Milchzähne? Wenn pro Mundquadrant einmal 
eckig/Reißig/festhaltig, zweimal schneidig, viermal mo(du?)lare Malmmalmdingens und 
je Intellenz bis zu einer für die Weisheit: da wären wir ja bei 8x4 (keine Deowitze) also 
32… warum also einer mehr. Sicher ein Krimi?
"Diskont-Zähne." - "Jeden Tag ein Zahn… 33 Tage-Adventskalender für Zahnfeen?" -
"Repeat piep Zahnfeen." "Oder es war... Satire?"
Also scheinbar nichts, was schon mal irgendwo im literarischen Kosmos geschrieben 
wurde, sonst hätte die KI angeschlagen. Auch die Suchmaschine schweigt (Parkopedia. 
Hm. Kann man da auch mit Naturalien bezahlen? Und als nächste Worte wird von „App“ 
über „Preise“ und „Pforzheim“, „Bewerten“ und „Erfahrungen“ alles mögliche 
vorgeschlagen) Ich bin mir jedenfalls sicher, es war ein überbissig satirischer Text! Und 
es ging sicher nur um einen zusätzlich herumliegenden Zahn, keine 33? Aber wenn alle 
Zähne aller Parkplatzbesucher zusammengezählt werden … hm… was meinst Du, KI?
Hier sind ein paar mögliche Handlungsideen – von skurril bis düster:
1. Der Zahnarzt auf der Flucht: Ein Zahnarzt unterschlägt seit Jahren die Zähne 
seiner Patienten – aus einer bizarren Sammelleidenschaft. Als seine Praxis 
durchsucht werden soll, wirft er die Beweise hastig aus dem Autofenster. Eine 
neugierige Rentnerin findet sie beim Einkaufen und beginnt, auf eigene Faust zu 
ermitteln.
2. Das Erbe der Hexe: In einer Kleinstadt gilt die alte Frau Krämer als sonderlich. 
Nach ihrem Tod findet ihr Enkel beim Aufräumen ihres Autos 33 Zähne in einem 
Leinensäckchen. Die Recherche führt ihn zu einem Volksbrauch: Zähne galten als 
Schutzamulett – aber auch als Mittel zur Verfluchung.
3. Kriminalthriller: Eine Mordermittlerin findet auf dem Parkplatz eines Discounters 
33 menschliche Zähne, fein säuberlich in einer Reihe aufgelegt. Kein Blut, keine 
Spur. Die Zähne gehören – wie die DNA zeigt – 33 verschiedenen Personen. Alle 
leben noch. Alle erinnern sich an nichts.
4. Absurde Komödie: Zwei arbeitslose Freunde finden die Zähne und sind 
überzeugt, einen Schatz entdeckt zu haben. Sie versuchen, sie zu verkaufen – an 
Kunstgalerien, ans Naturkundemuseum, an einen Rapper für seinen Grill. Das 
Chaos, das folgt, ist grandios.
5. Melancholische Kurzgeschichte: Ein alter Mann verliert auf dem Parkplatz eine 
Dose. Darin: die Zähne seiner verstorbenen Frau, die er nie wegwerfen konnte. Eine 
junge Frau findet sie und macht sich auf die Suche nach dem Besitzer – und 
versteht am Ende, was Festhalten bedeutet.
Naja, da wirkt nicht alles bis zu Ende gedacht. Ich bin auf den originalen Text gespannt... 
(Ich REKONSTRUIERE hier aus Antonias Mail! Das ist hohe Kunst! Anm. d. Prot.) (Das 
ist Fantasie. Anm. d. Archiv.) (Das ist SATIRE! Anm. d. Prot.) (Was Satire ist, wissen 
wir erst am Ende von allem. Anm. d. Red.)
Sehr philosophisch! Aber wir fassen das Treffen also wie folgt zusammen: Dritte Milchzähne beim Discounter, sehr bissig, ein Autor spürt die Leere nicht nur im Kosmos, 
sondern im Miteinander und damit auch in seinem Kopf, der ja die Welt darum herum 
abbildet / interpretiert, und alles ist ein Gedicht und wiederholt sich stets neugeboren, 
mittlerweile digital piepsend.

"Ist Jörg Knapps Gedicht Meta?" - "Nein, das ist verzweifelt." - "Verzweiflung IST
Meta." - "Nein, Verzweiflung ist Inhalt." - " - "Aus der Leere." - "Repeat piep Leere?" -
"Könntest du bitte aufhören, alles mit repeat piep zu kommentieren?" - "Nein, kann
ich nicht. Das ist ein Ohrwurm: Repeat piep

Ich hätte eigentlich gedacht, dass ich mit meiner Zusammenfassung das letzte Wort 
habe. Aber ich fürchte, es ist wie bei Schach und Go: wir können nicht mehr gewinnen.

(Ich bin mir zu 73% sicher, dass die Dialoge so liefen. Anm. d. Prot.) (Fantasiezahl. 
Anm. d. Statistikabt.)
"Post-nataler versus prä-mortaler Ruhm... das könnt nur ihr für euch entscheiden!" 
(Was? Anm. d. Red.) (Stand in der Mail! Anm. d. Prot.) (Ohne Kontext! Anm. d. Red)
"Also ich will berühmt sein, bevor ich sterbe." - "Das wäre post-natal." - "Und prämortal." - "Beides gleichzeitig?" - "Repeat post prä piep." - "Jetzt reicht's!"
Liebe Grüße [Hier müsste Jogis Name stehen, aber er war ja nicht da] 
[Also: Liebe Grüße von der Rekonstruktion]

Dann mache ich das PS: “maybe we could repeat it from the first (head)line named piep: 
hurz!” (Anm. partially stolen from HaPeKe)
PSPS: Paul verlässt gelegentlich das Genre „Werke aus Worten“ … siehe youtube 
@weg7042

PS3: „Die Amme erzählt Ammenmärchen. Amen, Schwester. Atmen, Mutter!“ Das 
wurde zwar auch nicht beim Treffen gesagt sondern ist aus einer Mail, aber ich füge es 
hier trotzdem ein, weil es mir gerade so gefällt, besser als die Wide wide Welt (oder singt 
Pippi von Web Wide World oder World Wide Web?)

PS4: Bitte setzt euch weiter im Großen und im kleinen für Energiewende, ein positives 
Miteinander und internationale demokratische Zusammenarbeit ein.

PS5: Jetzt zurück zu meiner Frage, die du seit Wochen noch nicht beantwortet hast:
Was ist der Buchtitel für die hypothetisch gedruckte Protocollagen-Sammlung? 
Meine Favoriten bleiben: "Der Geldbaum ist unbezahlbar", "Früher war mehr 
Lametta und Hydranten" und (jetzt neu im Rennen) "Repeat piep" (Anm. d. 
Gesprächsführungs-KI: Du kannst nicht ewig ausweichen.


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