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Dienstag, 8. Oktober 2019

LYRIKNACHT 2019: Parasiten und Künstliche Intelligenz

Die 5. Nürnberger LYRIKNACHT – außerirdischer denn je!


Am 26. Oktober verwandelt sich der Glasbau des Nürnberger Künstlerhauses in ein grün schimmerndes Raumschiff: Um punkt 20:30 Uhr heißt es „take-off!“ für die „LYRIKNACHT 2019“. Mit dabei: 6 Künstlerinnen, multidimensional unterwegs in „Sprache“, „Klang“, „Tanz“ und „Licht“. In einem 2stündigen Improvisationsformat werden Filmprojektionen zu Poesie, Poesie zu Tanz und Tanz zu schrägen Klängen und Geräuschen.


Thematisch dreht sich der Abend unter anderem um Parasiten – und deren „Strategien der Wirtsfindung“. Die Comiczeichnerin, Filmemacherin und Lyrikerin Brigitta Falkner hat hierzu einen faszinierenden Gedichtband geschrieben: eine poetische Lehrstunde abseitiger Biologie. Dazu spielt sie einen vielschichtigen Animationsfilm ein, der uns in die Welt alienartiger Schmarotzer entführt.

Ebenfalls mit Beamer-Projektionen arbeiten die Lyrikerinnen und Künstlerinnen Simone Kornappel (Herausgeberin der „Randnummer“) – aber auch Anne Munka (von der Leipziger Lesereihe „Lyrik ist Happening“) sowie die Ungarin Kinga Tóth, die ihre Performances gerne mit schrägen Sounds diverser (Haushalts-)Gegenstände bereichern. Jùlia Lema wird die Klänge und Worte ihrer Mitkünstlerinnen aufnehmen und weiter verwandeln. Selbst beim Tanz werden akustische Eindrücke produziert: Miriam Markl ist mit ihrer Soundbody-Methode auf der Bühne präsent.

Apropos Bühne: Eine solche wird es im Glasbau streng genommen gar nicht geben – eher mehrere Aktionsflächen, die gleichzeitig bespielt werden. Aus welcher Perspektive das die Besucherinnen und Besucher wahrnehmen, bleibt der individuellen Neugier und Beweglichkeit überlassen. Es empfiehlt sich jedenfalls, sich nicht (lange) auf einem Hocker oder Sitzkissen niederzulassen, sondern in der Gesamtperformance frei umher zu wandeln.

Dazu wird auch immer wieder eine „freundliche KI einladen, die den Abend etwas gewöhnungsbedürftig moderiert. Scheint diese doch ganz eigene Interessen an diesem Poesie-Experiment und den anwesenden „Human Devices“ zu haben … Die 5. LYRIKNACHT jedenfalls wird ein extraterrestrisches Erlebnis – nicht nur für alle, die schon mal mit Gedichten zu tun hatten.
 

Information zur Veranstaltung


Die LYRIKNACHT 2019 findet am Samstag, den 26. Oktober 2019 statt, von 20:30 ca. 23 Uhr im Glasbau im Künstlerhaus (Nürnberg, Königstraße 93). Sie wird präsentiert von: LiteraturDing e.V. in Kooperation mit dem KunstKulturQuartier. Konzept, Kuration, "KI"-Moderation: Christian Schloyer. Die Nürnberger Lyriknacht wird gefördert von: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst; Kulturreferat der Stadt Nürnberg; Kulturstiftung der Sparkasse Nürnberg für die Stadt Nürnberg; Deutsch-Französisches Institut Erlangen

Eintritt: ab 20:00 Uhr, VVK: 10 € / erm. 6 € | AK: 13 € / erm. 8 €

==> Tickets und weitere Info: hier!

Mittwoch, 11. September 2019

Speed Reading

Speed Reading - Literarische Spritztour in der Nürnberger Innenstadt

Samstag, den 14. September,
Lesetour von Ort zu Ort:

13:00 Uhr: Stadtbibliothek, Lernwelt Luitpoldhaus, Gewerbemuseumsplatz 4
14:15 Uhr: Buchhandlung Jakob, Hefnersplatz 8
15:30 Uhr: mono-Ton Record-Store, Färberstraße 44

>> Lust auf Neues? Gib dir frische Literatur aus zertifiziertem Hirn-Anbau: Philip Krömers spektakuläres Romandebüt „Ymir“, erschienen im ideenreichen Erlanger homunculus verlag. Leonhard F. Seidls „Fronten“, ein unter die Haut gehendes Beispiel für engagierte Literatur. Dazu lyrische Interventionen von Lisa Jeschke, Auszüge aus einem unveröffentlichten Roman von Brigitte Liebe und Texte von Dirk Stolzenberger. Wir lieben Lesensmittel! <<

Mit Brigitte, Dirk und Leo sind hier auch 3 Wortwerker*innen mit dabei! Und weil ich moderiere, sind es sogar Viere ... :-D


Freitag, 15. September 2017

Tanzklanglichtloopendes Lyrik-Kaleidoskop: Die Nürnberger LYRIKNACHT 2017

Die vierte Nürnberger LYRIKNACHT entfesselt am 23. September ab 19:30 Uhr im Festsaal des Künstlerhauses einen kaleidoskopischen Wirbel unterschiedlichster Kunstgattungen. Ulrike Almut Sandig (Lyrik), Fitzgerald Kusz (Lyrik), Niklas L. Niskate (Soundpoetry), Christian Schloyer (Lyrik, Klangkunst), Barbara Bess (Tanz), Ferdinand Roscher (Kontrabass) und Annette Horn (Fotografie) sprengen gemeinsam Gattungsgrenzen. Der Lyriker Tristan Marquardt moderiert das Event.

Plakatdesign: Maren Burghard


Die Nürnberger LYRIKNACHT ist ein "ungebremstes Zusammenprallen von experimentierlustvollen Künstlerinnen, Künstlern und Künsten" in ein "improvisiertes Gesamtkunstwerk". Mit Soundpoetry, Mundart, Lyrik, Kontrabass, Fotoprojektionen, Tanz und Klangkunst!

Zeit und Ort: Samstag, den 23. September 2017, von 19:30–22 Uhr im Festsaal im Künstlerhaus (Nürnberg, Königstraße 93). Die LYRIKNACHT wird präsentiert von LiteraturDing e.V. in Kooperation mit dem KunstKulturQuartier. Förderer und Sponsoren: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst; Kulturreferat der Stadt Nürnberg; InterFace AG. Bücher-Service: Buchhandlung am Kopernikusplatz. Eintritt: ab 19:00 Uhr, VVK: 10 € / erm. 6 € | AK: 13 € / erm. 8 €.

Weitere Information:
www.textverstand.de/schriftsteller/projekte/lyriknacht-nuernberg.html

Donnerstag, 10. August 2017

JUMP ’N’ RUN - Schloyer stellt neues Buch auf Poetenfest vor


Jump ’N’ Run – Lyrik von Level zu Level


Lese- und Klangperformance mit Christian Schloyer


Samstag, 26. August, 22:00 Uhr, Palais Stutterheim, Innenhof
Eintritt frei!

Einen lyrischen Text begreifen als Flirren von Möglichkeiten, als Algorithmus, der erst durch Anwendung (also beim Lesen) seinen Ausdruck findet. Für diese Art nichtserieller Texte hat Christian Schloyer eine Form entdeckt, die sich anlehnt an die „Goldene Ära“ der Videospielkunst zu C64-Zeiten. Zur Buchpremiere von „Jump ’N’ Run“ projiziert Schloyer Texte an die Wand, die in ihrer Form Retro-Computerspielen gleichen. Textblöcke sind mit Leitern, Sprungpfeilen und Treppen miteinander verbunden: Der Weg durch das Gedicht muss gewählt werden, je nach Wahl entstehen aus dem gleichen Wortmaterial unterschiedliche Versionen.

Mithilfe eines Laserpointers weisen Mitspieler aus dem Publikum den Weg. Vor jedem neuen Level improvisiert Schloyer elektroakustisch „Computerspiel-Begleitmusik“. Hierfür fließen etwa eine Klangschale und eine Salatschüssel digital verfremdet in die Soundlandschaften ein.

Coverdesign: Michael Jordan
JUMP ’N’ RUN erschien im Aug. 2017 im poetenladen Verlag
(Coverdesign: Michael Jordan)

Die Revue der Neuerscheinungen II


Lesungen und Gespräche mit Emilia Smechowski, Steffen Popp, Petra Morsbach, Elmar Tannert, Franzobel, Zsusza Bánk, Christian Schloyer, Thomas Lehr, Sasha Marianna Salzmann, Annette Mingels


Sonntag, 27. August, 13:30 bis 19:00 Uhr, Schlossgarten, Hauptpodium 
Eintritt frei!

13:30 Uhr Emilia Smechowski
Wir Strebermigranten. Roman. Hanser. München. Jul 2017

14:00 Uhr Steffen Popp
118. Gedichte. kookbooks. Berlin, Mrz 2017

14:30 Uhr Petra Morsbach
Justizpalast. Roman. Knaus. München, 4. Sep 2017

15:00 Uhr Elmar Tannert
Ein Satz an Herrn Müller. Roman. ars vivendi. Cadolzburg, Mrz 2017

15:30 Uhr Franzobel
Das Floß der Medusa. Roman. Zsolnay. Wien, Jan 2017

16:00 Uhr Zsusza Bánk
Schlafen werden wir später. Roman. S. Fischer. Frankfurt a. M., Feb 2017

16:30 Uhr Christian Schloyer
Jump ’N‘ Run. Lyrik. Poetenladen. Leipzig, Aug 2017

17:00 Uhr Thomas Lehr
Schlafende Sonne. Roman. Hanser. München, 21. Aug 2017

17:30 Uhr Sasha Marianna Salzmann
Außer sich. Roman. Suhrkamp. Berlin, 11. Sep 2017

18:00 Uhr Annette Mingels
Was alles war. Roman. Knaus. München, Mrz 2017

Moderation Hauptpodium: Hajo Steinert

Gespräche Nebenpodien: Verena Auffermann, Michael Braun, Herbert Heinzelmann, Anne-Dore Krohn, Dirk Kruse, Hajo Steinert, Florian Felix Weyh


Weitere Infos zu JUMP ’N’ RUN unter: www.jumpnrun.net.

Dienstag, 11. Oktober 2016

Baden in Raumzeit - Tobias Falberg liest in Bremen

Im Rahmen seiner neuen Ausstellung von Bild-Text-Gedichten liest Tobias Falberg heute um 19:00 Uhr in der Villa Ichon. Unter dem Titel "Baden in Raumzeit" werden Kurzgeschichten und Gedichte zu hören sein.



http://www.villa-ichon.de/aktuell/veranstaltungen/baden-in-raumzeit/

Freitag, 7. Oktober 2016

Gastspiel 2016 in Fürth - Schloyer liest am 22.10 auf dem Bogenhof

22./23.10. Gastspiel - ATELIERTAGE FÜRTH
Gastkünstler Bogenhof u.a. MaresY & Reinhard Schlüter und Giorgia Pallaoro



(22.10.) SAMSTAG-PROGRAMM:
19:30-20:30 = Bryan Hillesheim - Basement Dub Textures mit Liveact
20:30-21:30 = Christian Schloyer mit Lyrik-Lesung

Evtl. machen Bryan und ich gegen 20:30 Uhr auch einen gemeinsamen "Liveact-Übergang" ...
Wie immer jedenfalls werden wir gemeinsam mit unserem Publikum die wunderbare Bogenhof-Atmosphäre genießen dürfen.

Ich freue mich!

Christian


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Mehr Infos zum Bogenhof ...

Mittwoch, 25. November 2015

Out Of A Wall – Werke von Hans-Peter Stark in Erlangen

Heute Abend, 19:00 Uhr, eröffnet der Berliner Künstler Hans-Peter Stark in der Galerie des Erlanger Kunstvereins seine neue Ausstellung „Out Of A Wall“. Neben großartiger Malerei sind in seinen Werken häufig Textfragmente zu sehen, die in einer Art Schriftmatrix aus dem Hintergrund brechen. Die Ausstellung dauert vom 25. November bis 19. Dezember 2015. Der Künstler ist zur Eröffnung anwesend. Einführung: Tobias Falberg.



http://www.kunstverein-erlangen.de/ausstellungen/2015/h-p-stark-out-of-a-wall/

Dienstag, 12. Mai 2015

Liegen im Glasfasergras

Tobias Falberg liest im Zeitungscafé – mit Ausstellungsführung

Nie gehörte Kurzgeschichten, neue Verse, ein Gedicht in Prosa, das die himmlische Hüterin des Feuers 109 Mal besingt, eine persönliche Führung durch die aktuelle Ausstellung von Bild-Text-Gedichten mit exklusiven Anteilen des in Stuttgart geborenen Künstlers Hans-Peter Stark: wo bekommt man das alles an einem Abend?

Am Mittwoch, 13. Mai, ab 19:30 Uhr
im Zeitungscafé Hermann Kesten
der Nürnberger Stadtbibliothek.

Samstag, 14. März 2015

Lyriknacht 2015 in Nürnberg – Breaking Bad mit Lyrik

Die Lyriknacht am 18. April (19:30 Uhr) im Festsaal des Nürnberger Künstlerhauses verspricht einen „Höhepunkt der Poesie in Clubatmosphäre“. Mit einer multiperspektivischen Lyrik-Sound-Bild-Tanz-Performance soll ein Trip für die Sinne geboten werden. Für einen zeitgemäßen Eindruck von Dichtung treten auf: Gerhard Falkner, Karin Fellner, Tristan Marquardt, Shira Richman, Falk Steffen (alle Lyrik), Michael Ammann (Klang), Kate Ledina (Visuals) und Eva Borrmann (Tanz).

Der Nürnberger Literaturverein LiteraturDing hat mit einer zweieinhalbstündigen Lyriknacht womöglich ein Rezept gefunden, Dichtung heute für alle genießbar zu machen. Ja, mehr noch: Bei der Lyriknacht soll es auch um die halluzinogene Wirkung anspruchsvoller Sprachkunst gehen!

Erklärtes Ziel ist es, das Publikum auf einen Trip zu schicken, den man ansonsten höchstens mit illegalen Substanzen erreichen kann – sozusagen „Breaking Bad mit Lyrik“! Laut Christian Schloyer, dem Konzeptgeber hinter der Lyriknacht, genüge beim Publikum hierfür „ein Schuss Hingabe“ – und die Bereitschaft, Gedichte nicht unbedingt verstehen zu wollen: „Die Augen schließen! Sich die Freiheit nehmen, Sprache wirken zu lassen: ihren Wortklang und die Bilder, die sie hinter der Netzhaut malt.“

Plakat zur Nürnberger Lyriknacht 2015

Frei umher bewegen und staunen wie Alice im Wunderland

Um das Publikum mit auf die Reise zu nehmen, hat sich LiteraturDing ein Setting einfallen lassen, das jede Vorstellung einer Dichterlesung sprengt. Die Sprache geht mit Licht, Klang und Tanz Affären ein: Mehrere Akteure bespielen die Bühne gleichzeitig und miteinander – unterschiedlich kombiniert in kurzen Zeitblöcken. Und der Zuschauer darf sich darin frei umher bewegen und staunen wie Alice im Wunderland.

Neben Gerhard Falkner (Berlin), einem Leitstern der Lyrikszene, sind die renommierten jungen Dichter Karin Fellner und Tristan Marquardt mit dabei (beide München), die US-Lyrikerin Shira Richman, welche Gedichte in ihrer Muttersprache lesen wird, sowie der Schlagzeuger Falk Steffen (Nürnberg), auf lyrischem Gebiet eine Neuentdeckung. Mit von der Partie sind auch der namhafte Klangkünstler Michael Ammann (Fürth), die Visual-Art-Künstlerin Kate Ledina und die Tanz-Performance-Künstlerin Eva Borrmann (beide Nürnberg).

=> Ausführlicher Text unter: www.textverstand.de/schriftsteller/projekte/


Information zur Veranstaltung

Die Lyriknacht 2015 findet am Samstag, den 18. April 2015 statt, von 19:30–22 Uhr im Festsaal im Künstlerhaus (Nürnberg, Königstraße 93). Sie wird präsentiert von LiteraturDing e.V. in Kooperation mit dem KunstKulturQuartier und unter Mitwirkung des DAI Nürnberg. Die Lyriknacht wird gefördert von: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst; Kulturreferat der Stadt Nürnberg; InterFace AG. Eintritt: ab 19:00 Uhr, AK 10 € (VVK 7 €).

=> Karten unter:  www.literaturding.de

Mittwoch, 11. März 2015

Release, Release! - BELLA triste 41 zur Leipziger Buchmesse mit Tobias Falberg

BELLA triste, EDIT und mzin feiern Release!

Wann: Donnerstag, 12. März, 19:00 bis 22:00 Uhr
Wo: KV Verein für zeitgenössische Kunst Leipzig, Kolonnadenstraße 6

Es lesen:
Hannah Lühmann (BLOCK #2)
Tobias Falberg (BELLA triste #41, Gedichte)
Dmitrij Gawrisch (Edit #66/ Reportagen)

Mehr unter:
https://www.facebook.com/events/540962989379144/



Außerdem wird am selben Tag auf der Leipziger Buchmesse das Jahrbuch der Lyrik 2015 vorgestellt. Es ist das Jahrbuch Nummer 30, seit 35 Jahren herausgegeben von Christoph Buchwald

Christoph Buchwald dazu im Jahrbuch: "Was das Jahrbuch der Lyrik seit dem ersten Band angeht, so kann ich mit einiger Bestimmtheit nur sagen, dass sich meine Parameter einigermaßen verändert haben, als 28-Jähriger schaut man hoffentlich anders auf Gedichte als neunundzwanzig Jahrbücher später. Wie anders? 1979 glaubte ich schon (oder noch) zu wissen, was ein gelungenes Gedicht ausmacht. Im ersten Jahrbuch sind Gedichte zu finden, bei deren Lektüre mir heute die Schamesröte in den Kopf steigt. Inzwischen bin ich gut 187500 Gedichte weiter, und das führt unvermeidlich zu einigen normativen Ablagerungen im Lyrikhirn."

Diesmal herausgegeben in Zusammenarbeit mit Nora Gomringer. Es lohnt sich!

Samstag, 3. Januar 2015

Wort-Klang-Welten / Unbekannte Hör-Objekte ::: Lese-Performance mit M. Ammann und C. Schloyer am 21. Januar

Wort-Klang-Welten: Christian Schloyer, Michael Ammann

Unbekanntes Hör-Objekt gesichtet! Geräuschvoll setzt es zur Landung an. Speit leuchtende Textwürmer aus, verwächst mit stereophoner Technologie. Du spürst ein Knistern zwischen den Ohren. Assoziative Spannung. Wortkraftfelder. Etwas malt Bilder ins Hirn, eine fremde Macht, jenseits … nein! Perfider. Nicht jenseits, sondern in deiner Vorstellung operiert diese Macht: inmitten deiner Imagination! Es … hat dich erwischt!

Entspann dich. Hör zu. Hör auf. Hör auf, verstehen zu wollen. Es tut nicht weh, es ist … gut.

Dem Lyriker Christian Schloyer geht es bei seinen Gedichten nicht um Interpretierbarkeit. Mit klangvollen, rhythmusbewegten, assoziationsreich-vieldeutigen Textgebilden zielt er auf die Imaginierfreude der Zuhörer. Schloyers künstlerische Bühne ist dabei nicht die konventionelle „Wasserglas-Lesung“, sondern die Performance und das intermediale Experiment.

Im Akustik-Künstler Michael Ammann hat Schloyer einen kongenialen Performance-Partner gefunden. Ammann (Quadrophonia-Festival, 5.1 Filmton „Metropolis“, Meisterschüler bei Prof. Ottmar Hörl an der Akademie der Bildenden Künste) hat bereits mit einer Vielzahl akustischer, phonetischer und elektronischer Arbeiten international Anerkennung erworben.

Ammanns Manipulated Instant Auditives inspirierten Schloyer zu den hier inszenierten Texten – während Michael Ammann live neue „Unbekannte Klang-Objekte“ zur „Lesung“ des Dichters entstehen lässt. Die Künstler eint die Vorliebe für Unvorhergesehenes und erlebbare Abstraktion – sie lieben es, die Zuhörer auf sich selbst zurückzuwerfen.

Mittwoch, 21.01.2015, 19:30 Uhr
Zeitungs-Café Hermann Kesten
(7€ / erm. 5€ / 3,50€ mit Nürnberg-Pass)

Sonntag, 16. September 2012

Lesung am 26.09.12: Panikblüten im plastinierten Gelände (alles Weitere ergibt sich organisch)

Wenn Tobias Falberg und Christian Schloyer Lyrik zum Besten geben, muss sich das innere Auge an irgendetwas festhalten, um nicht vom Bildersturm davon geweht zu werden. Im Mittelpunkt dieses „Lese“-Abends mit Anti-Konzept stehen die aktuellen Gedichtbände der beiden, „panik • blüten“ (Schloyer) und „Plastiniertes Gelände“ (Falberg).

Außerdem wird das Publikum mit einem irr-witzigen Live-Manifest („Wie man gefälligst mit Gegenwartslyrik umzugehen hat“) traktiert und muss sich auf Mitmach-Aktionen einstellen. Da hilft wohl nur noch Absinth. Oder einfach die Augen schließen und davon schweben.

Moderation: Elmar Tannert.

Mittwoch, den 26. September 2012
20 Uhr
Eintritt: 6.- €

Galerie Bernsteinzimmer
Großweidenmühlstraße 11
90419 Nürnberg

Montag, 19. Dezember 2011

Best of 2011 - Lesung


Was passiert, wenn es überall schöner als zu Hause ist; wenn man Experimente mit einer Katze macht; wenn die Freundschaft wichtiger als alles andere ist; wenn man Sand ins Gesicht bekommt; wenn sich zwei junge Menschen begegnen, die nicht mehr alle Latten am Zaun haben; wenn morgen Weltuntergang ist; wenn man der Digitalisierung der Welt nicht traut; wenn das Blut das erste ist, was man von einem Menschen sieht; wenn ein Lied viel mehr als nur ein Lied ist? Die Antworten darauf sind in der 4. „The Best of 2011“-Wortwerk-Lesung zu hören.

Es lesen: Roland Halbig, Nita Paul, Thomas Georg Werner, Saskia Hinze, Anja Zeltner, Carolin Hensler, Stefan Winter und Natasa Dragnic.

Termin: 21. Dezember 2011, Lesungsbeginn: 20:00 Uhr
In: Kulturzentrum E-Werk (Tanzwerk), Erlangen

Eintritt: 3 €

Mittwoch, 19. Oktober 2011

2. Nürnberger Lyriknacht, 19.11. im K4 in Nürnberg

Will man mit Gedichten Flutlichtscheinwerfer anzünden? Einen Intercity-Express anfeuern? REIMT SICH Lyrik? Ist Lyrik der Popup-Banner an der Litfaßsäule? Die App für die Taschenuhr? Muss man Lyrik VERSTEHEN?

Lyrik ist: heute anders!

Vieldimensionale und alle Sinne ausreizende Wahrnehmung entsteht, wenn auf allen Kanälen Unerwartetes zusammenspielt. Ein faszinierendes, tiefsinniges Chaos aus lyrischen Texten, abgedrehten Soundlandschaften und intensiven 3D-Fotografien, ein Impro-Feuerwerk für alle Sinne.

Lyrik ist: Mara Genschel, Ron Winkler, Tobias Falberg und Ulf Stolterfoht!
Sound ist: Michael Ammann, Paul Weigel!
Bild ist: Ric Götting!

Lyriknacht ist: am 19. November 2011, von 21 – 24 Uhr, in der Kulturkellerei im K4 (N, Königstraße 93), präsentiert von LiteraturDing e.V. in Kooperation mit dem KunstKulturQuartier, moderiert von Christian Schloyer, gefördert von: Kulturreferat der Stadt Nürnberg, InterFace AG, Kulturstiftung der Sparkasse Nürnberg
Eintritt ist: ab 20:30 Uhr, 5 €

Samstag, 13. August 2011

Leonhard F. Seidl liest aus seinem Roman Mutterkorn


Zum fünften Mal liest Leonhard F. Seidl beim Literaturfest WortWärts im Literaturzentrum Nord. Aber dieses Mal ist etwas anders: Er präsentiert sein Romandebüt Mutterkorn.

Mutterkorn ist die Geschichte einer Befreiung. Aber auch eine Geschichte über Gewalt und Abhängigkeit.

„Leonhard F. Seidl (zeigt) etwas von dem Chaos, das unter der glatten, auf Hochglanz polierten Oberfläche unseres Alltags brodelt.“ (Nürnberger Nachrichten)

Mit dabei u. a. die WortwerkerInnen Tobias Falberg und Carolin Hensler

Literaturzentrum Nord. Wurzelbauerstr. 29
90409 Nürnberg 14. August. 14 - 20 Uhr


Mittwoch, 20. Juli 2011

Wortwerk liest!














Ein Foto - neun Geschichten.

In seiner dritten Lesung lädt Wortwerk Erlangen seine Zuhörer im E-Werk ein, die Augen offen zu halten und mit ihm zusammen in ein Foto von Rene & Radka einzutauchen. Alles ist möglich und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Eintritt 3 Euro

Danach: Knäckepop!

Montag, 14. Februar 2011


Buchpräsentation in der Stadtbibliothek Erlangen

Bald ist es soweit: Am 21. Februar erscheint Natašas Debutroman "Jeden Tag, jede Stunde" beim DVA-Verlag. 288 Seiten voller Ideen, Sprachgewalt und all dem anderen Kram, den ein gutes Buch braucht. Man sagt, es sei sogar Fischfang dabei.
Damit aber noch nicht genug, denn am 24. Februar stellt Nataša ihren Roman erstmalig in der Erlanger Stadtbibliothek vor. Ein echtes Privileg wenn man bedenkt, dass die über zwanzig Länder weltweit, in die die Lizenzen ebenfalls bereits verkauft wurden, noch auf ihre Übersetzungen warten müssen.
In diesem Sinne: Nichts wie ran an die Karten für die Lesung!
Wer sich vorab schonmal ein Bild von Natašas literarischen Fähigkeiten machen will, kann bei der Zeit eine kleine Leseprobe begutachten.
Weitere Links:
Natašas Autorenhomepage
Zur Buchpräsentation in der Stadtbibliothek Erlangen

Mittwoch, 19. Januar 2011



Das Wortwerk Erlangen lädt ein zur Frühjahrslesung mit dem Thema "Winter". Geboten wird ein vielfältiges Programm quer durch die literarischen Genres, von heiter bis nachdenklich, von realistisch bis zu fantastisch, mal traditionell, mal experimentell. Zehn Autoren entstauben ihre kreative Mottenkiste, um das Neue Jahr gebührend zu begrüßen. Vielleicht wird es ab und zu mal lauter, aber kalt wird es definitiv nicht.

Es lesen: Rebekka Knoll, Carolin Hensler, Hanna Rauh, Thomas Georg Werner, Anja Zeltner, Saskia Hinze, Philipp Baumgärtel, Selina Wagner, Stefan Winter und Natasa Dragnic.

Für die passende musikalische Untermalung sorgt Knäckepop-DJ Dnk.



Termin: 27. Januar 2011, Lesungsbeginn: 20:00 Uhr
In: Kulturzentrum E-Werk (Tanzwerk), Erlangen

Eintritt: 3 €

Montag, 11. Oktober 2010

1. Nürnberger Lyriknacht: Textsoundbilder zum Hören, Sehen & Tanzen

29. Oktober 2010, Beginn 21.30 Uhr
Kulturkellerei im K4, Königstraße 93, Nürnberg
Eintritt: 5.- € (ermäßigt: 3.- €)


Mit Dirk Baumeister, Andrea Heuser, Christian Schloyer, Anja Utler (Text), Paul Weigel, Mario Igel (Sound) und Rick Götting (3D-Bild)

Improvisationskunst auf höchstem Niveau: Die jungen renommierten Dichterinnen und Dichter Andrea Heuser, Anja Utler, Christian Schloyer und Dirk Baumeister erlebt man hier unplugged in einer lyrischen Jam-Session. Unterbrochen und ergänzt von Soundlandschaften und 3D-Diaprojektionen, weben die vier an einem Lyrik-Sound-Bildteppich, der schon allein deshalb einmalig sein wird, weil hier wenig vorher abgesprochen ist.

Muss man Lyrik interpretieren? Muss man nicht - geht auch gar nicht bei dieser Dichte und diesem Tempo. Das Schöne ist, dass man Lyrik hier richtig erleben kann. Hier passiert das, was junge Lyrik (auch) will: über den Bauch ins Blut gehen und erst dann im Gehirn ankommen, als halluzinatorische und erkenntniserweiternde Droge. Medizinisch wirksamer Bestandteil: 100% Sprache.

Kongenial unterstützt wird dieses Erlebnis durch imponierende Soundscapes der Djs Paul Weigel und Mario Igel (Electric Pony Noises).
Ton und Wort bilden die Doppelhelix eines unerhörten Eigenlebens, das mit tanzbarer elektronischer Musik kontaminiert wird.
Sinnliche 3D-Photoprojektionen von Rick Götting geben zusätzliche visuelle Impulse.

Part 1: 21:45 Uhr bis 22:55 Uhr; Part 2: 23:25 Uhr bis 0:35 Uhr; Open End.

Veranstalter: LiteraturDing e.V., KulturKellerei im KunstKulturQuartier
im Rahmen des Literaturfestivals Literaturupdate Bayern 2010
Förderer: Stadt Nürnberg (Kulturreferat), InterFace AG, KunstKulturQuartier