Mittwoch, 7. Mai 2025

Jo Mai

 Salve Mittexter:innen!

Wie immer die Kreuzung aus Protokoll,  Dichtung und (wahrgenommener, barmüntzelgenommener  treppenwitzig  ausgeschmückter, gebeschön(ig)ter, veredelter, regruppierter)  Wahrheit von Gesagten und Gedachten (oder doch Dativ?) zum letzten Treffen:-) (inkl. inkorporierter Vorab-Mails)(ich kann Wörter wählen, wie ich will, die Autokorrektur schlägt nicht an. Sinnhaftigkeit und korrekte Verwendung können nur humanitäre Wesen beurteilen)

[[[Annonce: nicht-fabulierender Sachbuchautor (d/w/m) für Protokolle einer Literaturvereinigung gesucht;-)]]] 

/// Legal disclaimer (wozu die Markierung? Der Absatzdavor istdoch auchschoneiner) /// Spoiler- und Triggerwarnung /// Danksagung: ///

- Teilnehmende und Nichtangewesene könnten unterschiedlich auf den Text reagieren. 

- dieses Treffen enthielt nicht erfolgtes Ausdiskutieren von "Was macht das Gendern mit dem Autor oder seinem Text und was macht die Gerundiums-Beharrung mit seinen Leserinnen." To be continued...

- Danke an Christian für die Aktualisierung der Website und die Orga rund um Unesco/textualien!

+++ breaking bad news +++ Background-Infos zum Unesco-Thema +++: 

Man darf es eigentlich nicht laut sagen, aber die Bewerbung war eher eine launige Schnapsidee. Ist ja hardcore Formularbefüllung, aber da war diese pensionierte und gelangweilte Professorin, und dann wurde die Abgabefrist urplötzlich um sechs Monate verkürzt, was ein paar Mitbewerber rausgekegelt hat und schwupps...

 - Es geht auch nicht nur um den Ist-Stand und die Vergangenheit, sondern auch künftige Potentiale. 
- Also alte Schätze und neue Schätzungen.
- Genau! Und nicht zu vergessen: Nürnberg hat Erlangen als Pf(r)und, mit dem es wuchern kann
- Und Nürnberg ist die Stadt der Drucker. 
- gibts die noch? Naja, vielleicht können sie bis zum 3D-Druck überbrücken, har, har

Die Förderung von Diversität und verschiedenen kulturellen Hintergründen... da hat Wortwerk noch Potential, oder wie viele Muslime sitzen hier in der Runde? Oder wo wir gerade dabei sind: wie viele (Mehrheit der Bevölkerung) Frauen? 

Es ist ein Titel ohne Mittel, aber schätzungsweise mit künftigen zünftigen Förderpotential... wenn die Professorin weiter mitspielt...

Müssen wir uns dann neue Partnerstädte suchen, auf unserem neuen Niveau? - Nein, die haben den Titel zum Teil schon. 

Die Ablehnung übergreifender Literaturstipendien liegt nicht an "wer hat Angst vorm alten weißen Mann" -"ich kann auch als ein solcher und trotz genereller kultureller Vorprägung ganz anders und eigen sein!" - "das ist ein euphemistisches Vorurteil dir selbst gegenüber?"

=== Dauerwerbesendung Einzeln und gruppiert ===

Der Vorteil einer jahrhundertealten Literaturvereinigung: alle Trends wiederholen sich irgendwann, auch der zu pflanzlichen Geheimidentitäten. Nur Geduld. 

Mein Vorname ist leider nicht nur unter den aktuellen Top 10 der Babynamen, sondern auch bei den Babies vor 70-80 Jahren... es rufen dauernd vermeintliche Enkel:innen an. Augen auf und Antizyklik bei der Namensfindung!

A propos: Bei der Wahl eines Blumen-Synonyms dürfen Raucher nichts lieblich duftendes wählen, sondern etwas stinkendes... Oder gerade deshalb etwas duftendes, wie ein Duftbäumchen?

Wenn doch viele multiple Literaturkreis-Mitglieder sind: warum gibt es zwischen den einzelnen Gruppen geradezu Feindschaften?

Nur bei uns kann Literatur einen Blumentopf gewinnen, z.b. am Samstag im Irrhain.

- die Wortwerk-Rezension hat mich atomisiert, aber ich nehme das sehr positiv wahr. 

Für eigene Lesungen zu werben in diesem Kreis ist legitim und nicht zu vergleichen mit dem ehemaligen Klassenkameraden aus dem murmeltier, der Versicherungen verkauft. - Ja, der Unterschied ist in der Schriftgröße 

××× Service für rentennahe Jahrgänge / die anwesende Zielgruppe ××× (Vorsicht bei der Bereitstellung solcher Services: kann die Selbstwahrnehmung beeinflussen, analog dem unaufgeforderten Anbieten von Sitzplätzen) ×××

In der IT-Sicherheitsbranche kann man früh in Rente, wenn man auf der diesbezüglich richtigen Seite steht...

Du bist im Komm gesiezt worden? Alter, das ist alterstechnisch übel. - naja, Graffiti übertünchen und neu machen macht auch nicht jünger. Wenn ich in Rente gehe werde ich immer weiter arbeiten- an mir.

Wir wären ohne Wortwerk nicht ganz so alt und grau geworden wie wir geworden sind. Hätte hätte Wörterkette.

Gründe für den Berufswechsel: (Non-IT-)Security im Spielzeugmuseum ist kein Kinderspiel... glaubt mir. Schlimmer als die erschossenen Models. Und zwecks Erreichen des Rentenalters: die armen Baby-Models, die Shootings in Winter-Babymode im Sommer sind wegen der Scheinwerfer auch trotz Klimaanlage ungesund. - tja, trotz "ich war jung und brauchte das Geld " gilt: Augen auf bei der Berufswahl!

Und Handmodels erkennt man manchmal erst auf kurze Distanz, quasi beim Handkuss...

>>>Genre Lyrik<<<

Meine Texte sind besser als mein Vortrag! - Das gehört schon zum Vortrag, oder?

Der Klimawandel gehört nicht in ein Liebesgedicht, ich würde die Klimahörnchen äh Eichhörnchen streichen. - Außer es geht um die Liebe zu einem Eichhörnchen.

Gesetzt den Fall, der Text will viel, wie große abstrakte Gedanken zu reißen, droht Fallhöhe, und die Abstraktionen reißen (Obacht, Bildvergleichsmetaphliteration) die sorgsam gehegten (Obacht, erneut) Bilder wieder ein

Das repetitive "zu" als Struktur des Textadels.

Squirrels sitting on se same branch...

Traumtrauerverwandlung stark! Aber auch das letzte Wort des Satzes muss sitzen bzw. aus den Sitzen reißen!

Das wiederholte "du" im Text adressiert nur dich, denn du hast grad den Zettel, auf dem es gedruckt steht.

Ich schreibe Gedichte, um mich zu erden. - wow, das ist ungewöhnlich, meist wollen die Dichter andere mit- und aus der Erde reißen.

Konstruktive Kritik ist bei Dichtern anders als bei Codern. Und versuche nicht, in einer Gedichtzeile eine Sinneinheit wie bei einer Programmzeile unterzubringen. Brich die Zeilenumbrüche auf und sortiere neu! Wie zersplitternde Discokugeln!

Sprache für den Schaffenden, nicht den Leser. Außer man liest den Text selbst.

$$$Genre Belletristik $$$

Ich hatte beim Schreiben des Romans gleich das Merchandising fest im Blick. 

Die Kulisse ist zu aufwändig. Denk nicht gleich an die 150 Mio Euro-Verfilmung deines Buchs! "Action im Kammerstück" ist die Devise 

(Autor): ich habe den Text noch nie gelesen. Ich meine "vorgelesen"!

Anfangs ist man meist noch nicht warmgeschrieben: jaja, man sollte nicht mit den Anfängen anfangen. Alter Anfängerfehler. 

Genau! Und abends immer mitten im Satz aufhören, das erleichtert die morgendliche Fortsetzung. 

Das Nilpferd, der Wolf, das Geschick im Umgang mit dem Dietrich und das Gespür für Peinlichkeiten: Prosryk oder Lyra?

Transzendierte Sexualität und das Verwenden abwertender Begriffe eines Buchcharakters in der Buchdiskussion. Not to be continued.

Ich will die Figuren schnell begreifen, fühlen, vor mir sehen. Bitte die Truppe eher beschreiben. Und Selbstgespräche deutlich kennzeichnen. - Bitte? Oh, du redest mit mir? -Ja. Und im Genre SF ist alles erlaubt, also sollte man bei den Basics wie "ist menschlich" anfangen.

Steig mit der Stimme ein. Oder der Handlung. Oder davor, das Trio vorstellen. Nicht die Location so ausführlich. - naja, eigentlich wollte ich ja gerade die Hauptperson vorstellen: Paula, die denkende Pyramide. 

Lass die Pyramide weg, sprach der Pharao. 

Der Ich- und der Du-Erzähler sind verschieden, aber leben noch. Und das Fluchen des allwissenden Erzählers sollte in einem geschickten Gleichgewicht stehen. 

"Fuck" ist zu sehr von dieser Welt 

Es ist anstrengend, dass jede Figur eine eigene Perspektive hat.

Du bist Dichter! Brich die coolen Klischee-Gangster! - Auch echte Gangster sind halt meist klischeehaft.

Schreib mehr Varianten. 

Nein, ich will auch nicht, dass der Leser schnell weiterblättert.

Die Forderung nach einer Kunstpause/ einem Tempowechsel kann gut sein, oder aber auch unnötiger Formalismus.

Deine Geschichte braucht eine Strobo-Warnung, wie bei Manga. - ne, Manga ist leere Action und Cliffhanger... leer wie Zucker. - ja, aber genau so eine drogenabhängigkeit will ich bei meinem leserkreis erzeugen... Inklusive Verquastem und verspielt verwirrenden Wendungen natürlich. 

Den nächsten Mörder immer erst nach Abschluss der Sexszene bringen. Alte Hollywood regeln - pah, Hollywood. Die Hälfte aller Blockbuster-Ideen hatte ich vorher gehabt und ihnen geschickt- generell wurden alle möglichen Plottwists bereits irgendwo gemacht.

"Aliens? Das ist doch nur eine Verschwörungstheorie der Eliten", sagt die Verschwörungstheoretikerin. - "Aber das ist nur nebenthema", sagt der Autor. 

Sie haben zwar Sex miteinander, aber sie begegnen sich nie. - Das ist nichts neues.  - Zumal sie filmrisse haben .

Montag, 5. Mai 2025

Nürnberg bewirbt sich als "UNESCO City of Literature"!

Die Stadt schreibt auf ihrer Bildungscampus-Seite:

Nürnberg strebt für 2025 die Aufnahme ins Netzwerk „Creative Cities of Literature“ an, um seine Literaturlandschaft international sichtbarer und diverser zu gestalten. Die Stadt blickt auf eine reiche literarische Tradition zurück: Bereits im Mittelalter war sie ein Zentrum für Buchherstellung und -handel. Hier entstand die erste Papiermühle nördlich der Alpen (1390), die älteste kommunale Bibliothek Deutschlands (1370) sowie die erste Buchhandlung (1531). Die Schedelsche Weltchronik (1492/93) und der Behaim-Globus (1492, seit 2023 UNESCO-Weltdokument) sind Zeugnisse dieser Zeit. Die Nürnberger Meistersinger um Hans Sachs inspirierten Richard Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ (1868). (…)

Gerade im Rückblick auf eine wechselvolle Geschichte wird deutlich, wie eng Nürnberg mit dem Buch und der Literatur verbunden ist. Dass diese Verbindung heute wieder lebendig spürbar ist, verdanken wir zahlreichen Initiativen, Projekten und Menschen, die oft eher im Hintergrund wirken: Sie schreiben, veranstalten, vermitteln, diskutieren, fördern und verkaufen Literatur – und halten damit ein kreatives Netzwerk am Leben, das großteils unter dem Radar der öffentlichen Wahrnehmung und weitgehend unbeachtet von der lokalen Presse blüht und lebt.

Wortwerk – seit 25 Jahren aktiv in Erlangen und Nürnberg – ist Teil dieses Netzwerks. Seit 2000 sind wir ein Ort für literarische Textentwicklung in kontinuierlicher, nichtkommerzieller Gruppenarbeit. Einige heute überregional bekannte Autor:innen haben bei Wortwerk ihre ersten Schritte getan. Bis heute bieten wir regelmäßig und kostenlos literarische Textentwicklungsförderung: offen und zugewandt für Schreibende jeden Alters, aus der Region und darüber hinaus. Das gemeinsame Nachdenken über Texte, konstruktiv-kritisches Feedback im geschützten Raum und die gemeinsame Arbeit an Sprache, Form und Plot machen uns als Gruppe aus.

Diese Form kontinuierlicher, unspektakulärer Basisarbeit verstehen wir als Teil des Fundaments der regionalen Literaturlandschaft. Umso mehr begrüßen wir Nürnbergs Bewerbung und freuen uns über jedes wertschätzende Signal, das vielfältiges literarisches Engagement vor Ort sichtbar macht – auch abseits größerer Bühnen.

Impulse von uns Wortwerker:innen sind dabei weiterhin zu erwarten.

Dienstag, 8. April 2025

seelenreise mit lippenstift und lok

 ... zu gestern..... liebe Grüße! Frank


seelenreise mit lippenstift und lok

schließ die augen beim
hundeköpfigen schlangensex beim

geruchsakt ohne sinn für sünde dafür

mit jagd – dauer dich aus – auf die furien       /[ODER] … dich aus – der furien

aus der antike der widersprüchlichen seelen
die locker 90 werden und per aubergine-

biss – just kiss lipgloss-vampire –
ihr trauma vererben im stuhlkreis

der wieder zur marschreihe wird zur
aufmarschkolonne zur demo plus gegendemo

wo man müsliriegel von links nach rechts

und wehrpflichtige ortsschilder

bis zum stummen lokführer schiebt
der abdampft zu einem totgeschwiegenen         /[ODER]
unausgesprochenen
saturnmond – furienbeladene rot- und
totlichtwaggons am haken

Dienstag, 4. März 2025

Proto und so

 i Habe die Ehre !

Eine große Runde gestern, umrahmt von politischen Diskussionen (eingangs national, ausgangs international – die Künstler sind nicht mental in den Elfenbeinturm zurückgezogen. Tja, alles Vor- und Nachteile…)

Andy kam auf etwa einen Euro Tageslohn im Selbstpublishing Amazon, und das nicht mit dem Gedichtband, und auch durch anfängliche Freundschaftsdienste bei Bewertungen. Auch die Unsitte oder Sittenwidrigkeit von Agenten-Klauseln wurde diskutiert und (ergebnisoffen?) mit Maklerverträgen verglichen.

Organisatorisch wurde – neben dem Vertrag zwischen Christian (haftet)(danke) und Stadt über die Raumnutzung (daher bitte immer vorfinden wie zurückgelassen und/oder umgekehrt) - Textualienmarkt im Juli und Poetenfest im August gesprochen

Bei ersterem: Jubiläum. Party. Wortwerk so wie es ist: Texte vorstellen und besprechen. Texte von Gruppenmitgliedern aber auch Externen. Angebot, dass wir die vortragen (und eben besprechen). Natürlich schwierig, wer hat den Mut da einfach vor Fremden die eigenen Babies zu präsentieren… andererseits: open mike und so...

Bei zweiterem: da eher Vorträge, wobei die Organisatoren genau das („nur“ Lesung) eher nicht wollen… also mehr Richtung Performance. (dem Protokollanten schweben große Monitore mit dynamisch animierten Texten vor :-) Vorschlag Leo: Konzept „Natur“….

Für beides auch vorsichtiges Fühlerausstrecken Richtung Wortwerk Erlangen...

Organisatorisch natürlich nicht auf (Christians) zwei Schultern. Auch hier über Mailwechsel können Vorschläge ausgetauscht werden, und/oder alle bis nächstes Mal konkretere Ideen

Dann hat (verzeih falls der Vorname nicht stimmt) Thomas aus seinem aktuellen Romanprojekt vorgelesen: Jugend in den 90ern auf dem bayerischen Land. Positiv rezipiert, alle wollen wissen wie es weitergeht, sehr gut beschriebene Charaktere einer "Rest-Familie". Altbayerische Details. Und die Darstellung des Themas soziale Scham. Einwand Andreas: kürzer und sinnlicher, das Sensen? Überlegungen und Gedanken des Protagonisten sehr interessant und amüsant, aber ist er zu sehr reflektiert für Jugendlichen?

Und Matthias las Gedichte aus Krypto Night, dem Werk, wo der Untertitel schon ein Gedicht für sich ist: teils sehr lyrisch-poetisch, Birkenlichtgeflimmer und Nonnen-Schmetterlinge. Und mutige Silberpferde im Netz. Und die strahlenden Augen des Blinden.

Aber auch im Mix mit abstrakt-"anstrengende" Passagen... und Anspielungen auf Dichter, Maler und Philosophen. Das Vorwort mit Erklärungen ist neu.

Doppelt vorgelesen bleiben tatsächlich mehr Funken in den Köpfen der Zuhörer hängen. 

Auch das Experiment à la "sing my song", also das Vorlesen durch Christian, war eine interessante Variation.

Und eine ausführliche Diskussion, ob man ein literarisches Werk abschließt oder es vom Verlag weggenommen kriegt oder man irgendwann die Lust daran verliert 

Und der Rest war wieder kollagierte Wortfetzen…:

Diese Frage tut literarisch wohl.

Wie kann man zu Literatur nein sagen.

Hast Du den Agenten gesucht – äh, warum die Vergangenheitsform? Ich suche noch.

Anders als bei unseren kreativen Geschwistern aus der Musikbranche geht in der Literaturszene kein Goldgeldkoffer um.- Nur Bücher im Handyformat verkaufen sich. - Oder Pilcher 2.0 als „young adult“, die (nicht ganz so) Schöne zähmt das Biest. - Ja, aber es wird noch gelesen. Immerhin.

Speeddating in Leipzig – ach so, mit Verlagen und Agenten.

Ein Euro pro Tag – wie war das mit „ich war jung und brauchte das Geld?“

Bitte nirgends Müll hinterlassen, hier gibt es einen direkten Rattenzugang.

Die literarischen Figuren vor Vertragsbeginn entfernen. - Kostenlos ist nicht ernst genug.

Der Textualienmarkt vor drei Jahren… - ich erinnere mich, das war ein heißes Jahr. - Oh, das werden wir sicher toppen heuer.

Wir sollten dort einen Safe space für die AL, die anonymen Literaturschaffenden, bereitstellen.

Die Erlanger Wortwerker sind jünger als wir – wir waren aber auch mal jung und sexy, wir waren auch mal Erlanger!

Das ist das Problem mit den studentischen Gruppen, der Mitgliederschwund nach dem akademischen Titel.

Naturkonzept fürs Poetenfest: „Wortwerk mäht den Rasen.“ / Aufsizchtsrazenmäher.

Man muss auch einkalkulieren, dass auf der Bühne phasenweise mehr los ist als davor.

Maximal eine Seite – oder ist das zu einseitig?

125 Jahre FC Bayern – da müssen wir uns ranhängen!

Fürs Protokoll: Der Vorleser hat sich NICHT aufgedrängt.

Aeskolap-Nattern: ist das nicht ZU symbolisch? - ja, aber die gab es da und vor denen hatte ich Angst.

Es kommt: „die Frau 2.0.“ - Wie: jetzt kommt die Stelle wo er das Mädchen kennenlernt und da willst Du aufhören?

Er kann sich sogar einen Gärtner leisten, der für ihn Tennis spielt. Und nein, der Autor hat nur Tischtennis gespielt. 

Es fehlen die Gerüche, vielleicht auch die schlechten des Bruders.

Leberkäs fleischgewordener Depardieu (?)

Das Dechiffrieren der Habitusse

Nur punktuell untypisch jugendlich. - Ja, er reflektiert zu sehr. - Ja, aber ich war so als Jugendlicher!

Ich habe auch noch die Sense bedient.

Clash of cultures: ja, aber nicht dauernd „Scheiße!“ schreiben

Es gibt halt nun mal lebendige Klischees, trotzdem: Pfui.

Schreiben hilft. Gegen unvollendete Texte.

Rassismus reicht, nicht auch noch Chemie-Teflon-Skandal. (vergiftet, daher AfD-Wähler)

Wir sind scheinbar viele bayerische Provinzselbsthilfegruppemitglieder

gedankenlos Gedanken denken.

Überarbeiten kannst Du immer. - Das ist ja das schlimme!

Wie fühlt sich das pre-digitale an… das kriegen die jungen Autor:innen von heute ja gar nicht mehr hin! - Genau, Wählscheibe und Sense und Liebesbriefe – Liebesbriefe sind eine tote literarische Gattung – ja, die verkaufen sich sehr schlecht.

Bist du auch der erste deiner Familie, der studiert? - Nein, der erste der sein Studium abgebrochen hat.

Die Lücken zwischen Leben und Buch... und Autor und Leser

Du hast ein entschlüsselndes Vorwort für die Abkürzungen in den Titeln eingefügt, aber das entschlüsselt nichts, weil z.B. "L.S.M." für "Liebe Sarah Müller " steht. - Ja, aber es geht gar nicht um sie.

"A" steht für Teamwork. 

Lyrik kann mit Rhythmik und so direkt ins Hirn malen 

Der Wechsel von sinnlichen Pferden zu abstrakt macht mir Probleme. Auch, als Du für ihn vorgelesen hast. Immer noch das gleiche Problem, aber anders. - Und Beamt:innen finden vielleicht auch das Trocken-Abstrakte erotisch.

Kein/en Gefallen. Deshalb vielleicht umso mehr. Was auch immer das hieß. 

Vom Autor mit dem Text allein gelassen worden 

Viele schöne doppelte Böden zum Reinfallen 

Ich möchte die Statik des Gedichts bröckeln sehen. - Nein, man muss das bildhauerisch sehen, Statuen können auch schön sein. - Oder man performt ihre Zerstörung - ja, Bücher kann man umschreiben, beim Bildhauer ist irgendwann der Klotz weg. In Lyrik ist ein eingebauter Veränderungsprozess - ich muss mich der Lyrik zuwenden, da ist auch Nicht-Abschluss erlaubt. - Lyrik stellt Un-Fertigkeit aus

Naja, auch die Belletristik.... Figuren wandeln sich, man selbst verändert sich - Eine Figur ohne Eigenleben ist schlecht

Fahren wir nach Asien... Oder zum Mond 

Die Melodie des Gedichts... vertonen? - Um Gottes Willen!

Es gibt keine falschen Empfindungen, außer sie sind von Dir

Schwebende Schmetterlinge mit literarischen Nadeln aufspießen

Mein literarisches Projekt, mein Baby, ist in der Trotzphase - ich habe von einem Autor gehört, der eher vom "begraben" spricht 

Es ist ja irgendwie unser Hobby