Mabuhay! (falls kein herzlicher philippinischer Gruß, please blame the search engine! Anm. d. Prot.)(alte IT-Weisheit: Der Fehler vor dem Bildschirm gibt selten zu, selbiger zu sein. Anm. d. Red.)
Wow! (Antonias cozycrime-goes-dysto-dog-Projekt-vibes Anm. d. Prot.)
Bzw. Miow! (Philipps verkaterter Text Anm. d. Prot.)(Ja, danke, die Teilnehmenden hätten das sicher auch ohne Erläuterungen verstanden. Merke: Witz plus Erklärung = nicht erzählungswürdiger Witz. Anm. d. Red.)
Bzw. Miow! (Philipps verkaterter Text Anm. d. Prot.)(Ja, danke, die Teilnehmenden hätten das sicher auch ohne Erläuterungen verstanden. Merke: Witz plus Erklärung = nicht erzählungswürdiger Witz. Anm. d. Red.)
Was für ein Treffen! Ein steter Zustrom an Teilnehmenden, leider wurde uns unser großer Salon/ Saloon/ SalooOOØOOoon verweigert (Treppenwitz-Argument: „Wir sind die Schreiberlinge! Wir entscheiden, was auf dem (Belegungs-)Zettel steht!“ Anm. d. Prot.)
Die Aktzeichnungsgruppe vor uns hat unverschämterweise viel geatmet, also: seid ihr Team Sauerstoff oder Team Lärmschutz?
„Du hast gerade Deinen Namen genannt und von Dir und Deinem Bezug zum Schreiben erzählt… also ist das hier scheinbar eine Vorstellungsrunde“ – „A propos Vorstellungsrunde: ich stelle das Konzept für den Textualienmarkt am kommenden Samstag vor: Konzeptlosigkeit. Einfach ein Wortwerk-Treffen mit mehr Sauerstoff und heruntergeklappten Wänden. Und externen Zuhörern.“
„Warum sollen wir dann jetzt die Tür schließen, bevor Du vorliest, Andreas? Ist der Text Ü18?“ – „Nein, surreal.“ – „Na, das wollen wir im Komm niemanden zumuten.“
Was war da denn jetzt verwirrend? Den Wechsel von Sarkophag nebst Wächter in Form eines Mangobaums zum offenen Meer kann man doch gar nicht verpassen? – Doch, wenn man noch mit der märchenhaften („zu märchenhaft!“ – „nein, ich finde die Vorwegnahme des späteren Surrealen gut!“) Farbe der … äh, Eier hadert. Lieber mangofarbene Mangos. – Aber eigentlich geht es um deren Ei…trigkeit, wegen dualer historischer Pandemie und so. – „Den Toten samt Gebet über Bord geworfen“ ist irgendwie ein cooler Satz! – Aber das Motiv der Frau im Baum habe ich schon sooo oft gelesen! – Äh… ich nicht. Und darum geht es doch gar nicht? – Ich sehe schon, wir brauchen salvatorische Klauseln bei der Buchkritik.
Es ist auf jeden Fall ein gutes Drehbuch für einen Sandalenfilm! Ich habe bestimmte Szenen genau vor Augen. – Ja, z.B. die Beine beim Sterben (? Satzzeichen des Prot.), das war schön! – Und es erinnert an Isabel Allendes Geisterhaus.
Der aufgetischte Text ist eine ge- und erlesene Degustation. – Ja, aber zu gehaltvoll für eine Kurzgeschichte. Das gibt Statikprobleme bei dieser Dichte. – Arbeite mit Leveln … und Checkpoints oder Spawnpoints für Leser:innen, die den Faden verloren haben – Wie soll das denn konkret gehen? – Weiß ich doch nicht. Aber wenn Du es hinkriegst, ist Dir ein Literaturpreis sicher!
Der Enkeltrick am Schluss klappt nicht. – Der Engel- oder Vampirtrick? Du saugst die Leser:innen mental zu sehr aus. – Die schöne und gefährliche Vamp:irin gibt also vor, zu sterben: Ist sie jetzt real oder Allegorie für die Krankheit? Oder soll das vage in der Waage bleiben? – Autor und Publikum ratlos: tschakka! – Selbst die Hauptpersonen kommen mir wie Statisten vor. – Bitte mehr Krankheit, weniger Sex! – Aber es gibt doch schon so viele Tote! – Weil sie in der Stadt ist, oder weil sie auf der Bühne steht und singt?
Ich brauche den Schluss nicht, aber ich dachte, es wäre einer.
Ulrikes Gedicht: Dystopische Fakten-Schlagzeilen-Lyrik, an Georg Trakl erinnernd.
Doch, auch die Wölfe und das Keuchen der Meisen sind Teil des Klimawandels. – Aber die Rüstungen, Trapeze, Staumauern gegen Menschenflut und Netze der Gier sind doch eigene Worte? Da ist doch ein Bruch? – Das ist laute Lyrik … und sicher sagt Paul gleich: „gibt es schon in der Literaturgeschichte.“ – Latein in Lyrik ist zu plakativ bildungsbürgerlich, sagen meine Fußnägel. – Tja, lieber dreißigjährigen Krieg oder Klimawandel miterleben: Wählen Sie jetzt.
Mach deine Leser:innen nicht nur traurig: Moll ist okay, aber Variation: legato/staccato und piano/forte. – Das Erschütternde ist, dass der Text nicht mehr erschütternd ist – Lyrik ist ein Ventil, Umwelt ein ergiebiges Material. Über Sprache den Schrecken auf eine andere Ebene heben. – Vom Wahrnehmen ins Tun kommen. Poesie als Psychologie: „das droht uns“. – Musk ist auch so ein Szenario. – Wie haben Dürer und Bibel das Grauen versucht zu fassen, zu bewältigen? – Das Gedicht ist also einerseits expressionistische Schlagzeilen-Montagetechnik und andererseits Bewältigung in eigener Sprache.
Wie immer in dieser Runde (Das flagge ich jetzt mal als „Übertreibung als Stilmittel“. Anm. der Red.) der Ratschlag: Diesen Text lassen und zwei Varianten danebenstellen. In diesem Fall eine mehr montierte und eine mit mehr Eigenformulierung.
Full metal contrast: Philipps Kindergeschichte rund um den gemütlichen Kater Balu – Doch, den gibt es! Der heißt so!
Leidet der gestiefelte nein gekaterte Held auf seiner Reise genug? Er will sich einerseits nur Rabatt? Rabatz? (nein, sich in Blumen-Rabatten ausruhen, Anm. d. Red.), andererseits auch mal trauen, mehr als nur kleine Insekten zu jagen. (Pfui! Anm. Team Singvögel)
Der gastgebende Maulwurf ist sehr rabiat beim Einlass der Gäste. Aber schade, vor der an Elizabeth Shaw, der kleine Angsthase erinnernden Message „was hilft denn gegen Angst? Für Freunde einzustehen, einfacher als für sich selbst“ gefiel mir der Text besser. – Nein, ich finde das gut. (Das ist jetzt Meta-Ebene, für den Autor einzustehen. Anm. d. Red.)
Wortwerk braucht Mitglieder jeden Alters, um die Schubladen des Handels besser abdecken zu können. – Will man das? – Junge Mitglieder? – Nein, Schubladenerfüllung. Und außerdem sind Kinder wie Erwachsene, nämlich ganz verschieden. – Ja, aber Vorsicht, wenn für die eine Altersstufe zu komplex und die andere zu langweilig. (Vor)lesealterschubladenkonformitätsverweigerung. (Nimm das, Autokorrektur. Anm. d. Prot.)
Die Handlung ist zu süß, in echt gruseln sich die Kinder vor den Spinnenbeinen, die aus dem Maul der Katze baumeln. Oder wenn der Schildkröte beim Kauen die Schnecke zur Nase rauskommt. – Igitt! Nicht nur die Kinder!
Im Dunkel des Maulwurfbaus riecht die Katze mit ihren Schnurrhaaren die Augenfarbe des Gegenübers. – Oder spürt zumindest: es bewegt sich. Und es beißt. – Wichtig ist vor allem der sehende Erzähler. – Und Licht für das funkelnde Schneckenhaus.
Die von Katzen unbeleckte Freude am Schreiben. – Wenn man für sich schreibt, schreibt man für gewähltes Publikum, also doch wieder für den Markt? – Finde Deinen Ausdruck, sonst wirst Du beim Schreiben unglücklich. – Denke den Markt mit, sonst wirst Du unglücklich. (Ergebnisoffen, oder wie war das mit der Unterschiedlichkeit der Menschen? Wenn alle Autoren Menschen sind, und alle Menschen verschieden, dann… Anm. d. Prot.)
Ich schreibe das Kinderbuch jedenfalls als Annäherung an meine baldige Vaterschaft – Ich habe es genau vor Augen „Papa, bitte nicht schon wieder eine Heldenreise!“
Schaut mal, die von Yvonne per Lasercut ausgeschnittenen Buchstaben, als Giveaway oder Konfettivariante fürs Jubiläumstreffen – „bei Wind kommt es dann aber zu Textverlust“ – „Damit kann man sich auch eine Linie Text in die Nase ziehen.“
Wer protokolliert eigentlich, wenn Protocollagen beim nächsten Treffen vorgelesen werden? Solche Rückfütterungen führen bekanntermaßen bei Rindern und KI zu BSE.
Sonne in euren Herzen und auf euren Photovoltaikanlagen, ich freue mich auf das nächste Treffen, am Samstag in der Katharuinenrine! Liebe Grüße Jogi
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